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DEEP DIVE Webinar: Best Practice LOIs – Vertragsverhandlung und -gestaltung bei M&A-Transaktionen

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Vertragsverhandlung und -gestaltung bei M&A-Transaktionen

Gemeinsam mit Julius Wedemeyer (Partner Corporate/M&A bei Heucking Kühn Lüer Wojtek), Philipp Väth (Investment Manager bei PREMIUM Equity Partners) und Nicolas Witt (Director bei MCF Corporate Finance) haben wir unter anderem diskutiert, worauf es bei M&A-Vertragsverhandlungen ankommt, wie die optimale Vertragsgestaltung aussehen kann und alle Fragen rund um Best Practice LOIs beantwortet.

Ein Letter of Intent (LOI) ist ein wesentliches Dokument in den Verhandlungen von Mergers & Acquisitions (M&A) und dient als Grundlage für den späteren Kaufvertrag. Er spiegelt die vorläufige Übereinkunft zwischen Käufer und Verkäufer wider und legt die wesentlichen Rahmenbedingungen der geplanten Transaktion fest.

 

Zieldefinition und Grundlagen:

Der LOI definiert die Ziele der Transaktion, einschließlich der Kaufabsicht, des Kaufpreises und der grundlegenden Bedingungen. Er ist in der Regel nicht bindend, mit Ausnahme bestimmter Klauseln wie Vertraulichkeit und Exklusivität.

 

Due Diligence:

Eine wichtige Phase vor der Ausarbeitung des LOI ist die Due-Diligence-Prüfung. Sie ermöglicht es dem Käufer, das Zielunternehmen gründlich zu bewerten und Risiken zu identifizieren. Die Ergebnisse der Due Diligence können die Verhandlungen erheblich beeinflussen und sollten im LOI berücksichtigt werden.

 

Wichtige Klauseln:

Ein LOI sollte wesentliche Klauseln wie den Kaufpreis, Zahlungsbedingungen, Zeitrahmen für die Transaktion und Bedingungen für den Abschluss enthalten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Gestaltung von Vertraulichkeitsvereinbarungen und Exklusivitätsklauseln, die beide Seiten vor ungewolltem Informationsfluss und Konkurrenzangeboten schützen.

 

Rechtliche Aspekte:

Obwohl der LOI in der Regel nicht bindend ist, können bestimmte Bestimmungen rechtliche Verpflichtungen schaffen. Daher ist es entscheidend, die rechtlichen Implikationen jedes Aspekts des LOI zu verstehen und gegebenenfalls rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen.

 

Verhandlung und Anpassung:

Der LOI ist oft das Ergebnis intensiver Verhandlungen. Er kann während des Prozesses mehrfach angepasst werden, um die Bedürfnisse und Erwartungen beider Parteien widerzuspiegeln.

 

Fazit:

Die Verwendung eines LOI in M&A-Vertragsverhandlungen bietet eine strukturierte und klare Grundlage für die weitere Entwicklung der Transaktion und hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Er ist ein entscheidendes Instrument, um die Interessen beider Parteien zu wahren und eine erfolgreiche Transaktion sicherzustellen.

Kai Hesselmann

Kai ist Co-Founder und Managing Partner von DealCircle.

Kai Hesselmann

Kai Hesselmann

Kai ist Co-Founder und Managing Partner von DealCircle.
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