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DEEP DIVE Webinar: Purchase Price Allocation – Vom Modell zur Praxis

DEEP DIVE Webinar: Purchase Price Allocation - Vom Modell zur Praxis
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Purchase Price Allocation - Vom Modell zur Praxis

Gemeinsam mit Christian Hörmann (Director bei WTS Advisory), Thomas Kupke (Partner Deal Advisory bei WTS Advisory) und Torsten Lanser (Vice President bei Rodenstock) haben wir das Thema “Purchase Price Allocation – Vom Modell zur Praxis” beleuchtet und alle Zuhörerfragen der Live-Session beantwortet.


Erfahren Sie mehr zu folgenden Themenblöcken:

 – Anlässe für eine Kaufpreisallokation (Pre- und Post-Deal)
– Grundprinzipien der PPA
– Relevanz für alle Stakeholder und deren Folgen
– Erfolgsfaktoren für einen gelungenen PPA-Prozess

Die Purchase Price Allocation (PPA) ist ein essenzieller Schritt im M&A-Prozess. 

 

Was genau ist eine PPA?

Die Purchase Price Allocation ist ein Verfahren im Rechnungswesen, das im Kontext von Unternehmensakquisitionen Anwendung findet. Dabei wird der Kaufpreis des erworbenen Unternehmens auf dessen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verteilt. Ziel der PPA ist es, den Fair Value (den beizulegenden Zeitwert) dieser Posten im Abschluss des Käuferunternehmens korrekt widerzuspiegeln. Zu den Vermögenswerten, die bewertet werden, gehören sowohl materielle (z.B. Immobilien, Maschinen) als auch immaterielle Vermögenswerte (z.B. Patente, Markennamen, Kundenbeziehungen).

 

Warum ist sie wichtig?

Die Bedeutung der Purchase Price Allocation ergibt sich aus mehreren Aspekten. Erstens sorgt sie für Transparenz und Genauigkeit in der Finanzberichterstattung, indem sie sicherstellt, dass die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu ihrem wahren Wert erfasst werden. Dies ist für Investoren, Gläubiger und andere Stakeholder von entscheidender Bedeutung, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Zweitens hat die PPA steuerliche Implikationen, da die Neubewertung der Vermögenswerte die Abschreibungsbasis beeinflusst und somit Auswirkungen auf die steuerliche Belastung hat. Schließlich hilft die PPA dem erwerbenden Unternehmen, den Wert der Akquisition besser zu verstehen und strategische Entscheidungen für die Integration und das zukünftige Wachstum zu treffen.

 

Wie funktioniert eine PPA?

Der Prozess der Purchase Price Allocation lässt sich in mehrere Schritte unterteilen:

 

Ermittlung des Kaufpreises: Der gesamte Kaufpreis der Akquisition wird festgelegt. Dieser umfasst neben dem offensichtlichen Kaufpreis auch weitere Posten wie übernommene Verbindlichkeiten oder bezahlte Prämien.

 

Identifizierung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten: Alle übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Zielunternehmens werden identifiziert.

 

Bewertung: Die identifizierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zum Fair Value bewertet. Dies erfordert häufig die Einbeziehung externer Experten, insbesondere bei der Bewertung immaterieller Vermögenswerte.

 

Zuordnung des Kaufpreises: Der Kaufpreis wird entsprechend auf die bewerteten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verteilt. Der Überschuss des Kaufpreises über den Netto-Fair-Value der identifizierbaren Vermögenswerte wird als Goodwill ausgewiesen.

 

Fazit

Die Purchase Price Allocation ist ein kritischer Aspekt der Finanzberichterstattung und des strategischen Managements bei Unternehmensakquisitionen. Durch die korrekte Zuordnung des Kaufpreises auf die erworbenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ermöglicht die PPA eine transparente und genaue Darstellung der finanziellen Lage des erwerbenden Unternehmens. Zudem bildet sie eine wichtige Grundlage für die strategische Planung und die steuerliche Optimierung nach der Übernahme. Angesichts ihrer Bedeutung ist eine sorgfältige Durchführung der PPA, oft mit Unterstützung von Fachexperten, essentiell für den Erfolg einer Unternehmensakquisition.

Kai Hesselmann

Kai ist Co-Founder und Managing Partner von DealCircle.

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Kai Hesselmann

Kai ist Co-Founder und Managing Partner von DealCircle.
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