Gemeinsam mit Firmex greifen wir im M&A Fee Guide 24 / 25 wichtige Erkenntnisse über Beraterhonorare im mittelständischen M&A-Markt auf.
Wir haben M&A-Berater weltweit zu den Gebühren befragt, die sie mittelständischen Unternehmen für ihre Dienstleistungen in Rechnung stellen.
Durch die erneut sehr zahlreiche Teilnahme in diesem Jahr, konnten neben dem Global Report erneut ein Europa- und DACH-Report erscheinen, die nun erstmals auch Trends und Entwicklungen gegenüber dem Vorjahr zeigen können.
Hier die Highlights aus dem Global Report:
- Trotz steigender Kosten war es für mittelständische M&A-Berater im Jahr 2024 schwieriger, die Gebühren anzuheben als im Jahr 2023.
- Nur 34 % der Unternehmen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr mindestens eine Gebührenart erhöht haben, verglichen mit 47 % im Vorjahr.
- Die Hälfte aller befragten Unternehmen konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr steigern.
- Die Rentabilitätsniveaus blieben in etwa gleich wie bei der letztjährigen Umfrage, wobei etwa ein Drittel einen Anstieg meldete.
- Die typischsten monatlichen Arbeitshonorare und fixen Vorauszahlungen sind leicht gestiegen.
- Mehr Unternehmen als im Jahr 2023 erklärten sich bereit, Arbeitshonorare von Erfolgshonoraren abzuziehen und Honorarzahlungen zu verzögern, wenn der Verkäufer im Laufe der Zeit bezahlt wird.
Hier die Highlights aus dem Europa-Report, die sich von den globalen Ergebnissen unterscheiden:
- Nur 39 % der Unternehmen gaben an, dass sie im vergangenen Jahr mindestens eine Gebührenart erhöht haben, verglichen mit 59 % im Vorjahr.
- Mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen konnte ihren Umsatz im vergangenen Jahr steigern.
- Das durchschnittliche Erfolgshonorar ging deutlich zurück, insbesondere bei kleineren Transaktionen.
Hier die Highlights aus dem DACH-Report:
- Trotz steigender Kosten fiel es M&A-Beratern im mittleren Marktsegment der DACH-Region im Jahr 2024 schwerer als 2023, ihre Honorare anzuheben.
- Nur 37 % der befragten Firmen gaben an, im vergangenen Jahr mindestens eine Honorarart erhöht zu haben – im Vergleich zu 60 % im Vorjahr.
- Mehr als die Hälfte aller befragten Firmen erzielten dennoch ein Umsatzwachstum.
- Die Rentabilität blieb weitgehend stabil: Etwa ein Drittel der Firmen meldete Gewinnsteigerungen.
- Sowohl die monatlichen als auch einmaligen Mandatsvergütungen stiegen im Jahr 2024 an.
- Das durchschnittliche Erfolgshonorar sank deutlich – insbesondere bei kleineren Transaktionen.
- Weniger Firmen waren im Jahr 2024 bereit, bereits gezahlte Arbeitshonorare auf das Erfolgshonorar anzurechnen, im Vergleich zu 2023. Ungefähr gleich viele Firmen waren jedoch weiterhin bereit, Zahlungen aufzuschieben, wenn der Verkäufer über einen längeren Zeitraum bezahlt wird.